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Schnell, gesund, lecker und damit genau richtig für warme Sommertage. Probier’ meine Sommerrollen mit Garnelen, Salat und Meerrettich Raspeln!

Die Sommerrolle ist eine Vorspeise der vietnamesischen Küche und wird dort auch Goi Cuon genannt. Sehr gängig sind auch Reisnudeln als zusätzliche Füllung, die super schnell fertig sind. Bei meinem Rezept bleibt die Küche jedoch kalt.

Zutaten
Sommerrolle:

  • Reispapier (mittelgroß mit 22cm Ø)
  • 16 Garnelen
  • 2 Karotten
  • ½ Gemüsegurke
  • 1 Salatherz
  • Meerrettich Raspeln
  • 1 Prise Sesam

Dip:

  • 1 El Sesam
  • 8 El Sojasauce
  • 3 El Zitronensaft
  • 1 El Puderzucker

Zubereitung:
Sommerrolle:

  1. Möhren, Gurke und Salat schneiden: Die Gurke zunächst halbieren und mit einem Löffel die Kerne auskratzen. Anschließend die Möhren und Gurke in möglichst gleichgroße, dünne Streifen (ca. 10 cm lang) schneiden.
  2. Gekochte Garnelen (verzehrfertig) in eine Schale geben. Sollten sie roh (an der grauen Farbe der Garnelen zu erkennen) gekauft worden sein, müssen sie vorher kurz angebraten werden.
  3. Meerrettich Raspeln abtropfen lassen und in eine Schale geben.
  4. Für das Einweichen des Reispapiers eine große und flache Schale mit warmem Wasser füllen. Jedes Blatt darin einzeln für ca. 1 Minute einweichen lassen. Dann zügig auf der sauberen Arbeitsfläche oder einem Teller ausbreiten (Tipp: auf einem nassen Küchenhandtuch abgelegt, funktioniert es noch besser) und in der Mitte mit Möhrenstreifen, Gurkenstreifen, Salat und den Meerrettich Raspeln belegen.
  5. Das Reispapier möglichst eng aufrollen. Dabei am besten zuerst die beiden Längsseiten einschlagen und dann die Sommerrolle von unten nach oben fest aufrollen.

Wer mag, kann auch Koriander in die Rolle füllen. Dazu einfach den Koriander waschen, die Blätter von den Stielen abzupfen und diese gemeinsam mit den restlichen Zutaten einrollen.

Der Dip:

  1. Sesam in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und kurz abkühlen lassen.
  2. Sojasauce, Zitronensaft und Puderzucker verrühren.
  3. Die Sommerrollen mit Dip servieren.

Bei der Füllung der Sommerrollen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt also gerne mit verschiedenen Zutaten eurer Wahl etwas experimentieren. Nur der Meerrettich darf natürlich nie fehlen. 😉

Lasst es euch schmecken!

An warmen Tagen esse ich gerne nur ein leichtes, belegtes Brötchen. Mit der Kombination aus Avocado und Lachs schmeckt es sommerlich frisch und der Meerrettich bringt noch einen scharfen Kick mit rein.


Zutaten:

  • Eine Handvoll Blattsalat
  • 4 Radieschen
  • 200g geräucherter Lachs
  • Meerrettich mit Raspeln Raspelstix
  • 1 Avocado
  • 2 Laugenbrötchen

Zubereitung:

  1. Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Den Blattsalat und die Radieschen waschen, abtropfen lassen und anschließend die Radieschen in Scheiben schneiden.
  3. Das Brötchen halbieren und mit dem Blattsalat, den Radieschen und dem Lachs belegen. Auf den Lachs eine Schicht Schamel Meerrettich mit Raspeln Raspelstix streichen und mit den Avocado-Streifen belegen.
  4. Das Ganze wird getoppt mit der zweiten Hälfte des Brötchens.


Tipps & Tricks

Für etwas Abwechslung kann die Sorte des Brötchens variiert werden. Ich kann Vollkorn und Kürbiskern empfehlen, sie sorgen für mehr Crunch und bringen eine weitere Geschmacksnote ein.

Viel Spaß beim Genießen und guten Appetit!

Erlaubt uns einen Beitrag in ganz eigener und emotionaler Sache. Wir freuen uns sehr über eine Auszeichnung, die uns nicht nur sehr stolz macht, sondern weiterhin dazu anspornt, Meerrettich mit all seiner kulinarischen Vielseitigkeit als Bestandteil unserer modernen Esskultur zu halten. Und wir hoffen, ihr freut euch als Liebhaber der scharfen Kost gemeinsam mit uns.

Mit unserer Marke verfolgen wir – mittlerweile in 6. Generation – ein sehr klares Ziel: Wir wollen die Besten in unserem Segment sein. Kurzum: Wir wollen die beste Qualität am Markt bieten. Diesen Anspruch nimmt bei Schamel die gesamte Belegschaft mit zur Arbeit, egal ob wir morgens unseren Platz in der Produktion einnehmen oder im Büro, ob wir in der Verwaltung tätig sind oder im Vertrieb. Für uns ist das nicht nur ein Selbst-, sondern ein Qualitätsbekenntnis. Ein Auftrag, der uns alle motiviert.

Und der nun einmal mehr belohnt wurde: Unsere Auszeichnung der Lebensmittel Zeitung als „Top Marke“ verdeutlicht seit Juni 2019 einmal mehr: Schamel Meerrettich gehört zu Deutschlands besten Marken im Food-Bereich. Ja, da darf man schon mal die Sektkorken knallen lassen oder sich Drei-im-Weggla (*Für den Nicht-Franken: drei fränkische Bratwürste im Brötchen) mit Extra-Kren genehmigen.

Mit dem Siegel „Top-Marke“ zeichnet die Lebensmittel Zeitung jährlich die 100 erfolgreichsten Marken aus. In die Entscheidung mit ein fließen zum Beispiel Zahlen des Marktforschungsinstituts GfK, genauer aus dem Verbraucher-Panel GfK Consumer Scan, das 30.000 Haushalte unter die Lupe nahm. Die LZ schreibt es sich auf die Fahnen, die Prämierung ausschließlich auf Basis „harter, nachprüfbarer Fakten“ vorzunehmen. Sieger einer Kategorie wird jeweils „die Produktmarke mit dem höchsten Marktanteilsplus in Prozentpunkten bei positiver Umsatzentwicklung und mindestens konstanter Käuferzahl.“ Die Gewinner-Marke sollte auch in den Vorjahren „eine relevante Marktbedeutung von einem Prozent Käuferreichweite“ erzielt haben. Damit bewertet die LZ nach eigener Aussage eine „ganzheitliche Markenleistung“.

Wir freuen uns, dass unsere Markenleistung, vor allem aber die Qualität unserer Produkte euch immer noch überzeugt. Seid versichert, wir arbeiten weiterhin mit ganz viel Freude und Herzblut daran, dass ihr zufrieden mit uns bleibt. Denn wir wissen: Die beste Meerrettich-Marke hat auch die besten Kunden.

Für die heißen Sommertage habe ich hier einen leichten Salat für euch. Frische Tomaten, nährstoffreiche Avocados, scharfer Meerrettich und Feigenessig bringen Abwechslung auf den Tisch. So kann der Sommer kommen!

Für die Salat-Kreation brauchst du:

  • 1 Bund Rucola
  • 2 Tomaten
  • 1 Kugel Mozzarella
  • ½ Avocado
  • 1 gehäufter TL Meerrettich Raspeln
  • 2 cl Feigenessig
  • 2 cl Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Rezept für einen leichten Sommersalat mit Mozzarella, Avocado und Meerrettich

Zubereitung:

  1. Den Rucola und die Tomaten gründlich waschen. Die Tomaten und den Mozzarella in Scheiben schneiden und zusammen mit dem Rucola in eine Schüssel geben.
  2. Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Eine Hälfte der Avocado schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Diese kommen zu den vorherigen Zutaten.
  3. Die Gewürze Pfeffer und Salz mit Öl und Essig vermengen und über den Salat geben. Hier kann nach Belieben gewürzt werden.
  4. Als Topping werden die Meerrettich Raspeln über den Salat gestreut.

Kleiner Trick:

Die Avocado lässt sich leicht zubereiten, wenn sie an der Längsseite rundherum bis zum Kern eingeschnitten wird. Mithilfe einer Drehbewegung kann eine Hälfte vom Kern gelöst werden. Nun ein Messer in den Kern schlagen und ihn durch leichtes Drehen entfernen. Das Fruchtfleisch kann mit einem Löffel aus der Schale gelöst werden.

Stefan Meyer beugt sich nach unten, legt die Hände an seine Knie und stößt langsam die Luft aus. Er hat es geschafft. Er hat den Ultralauf Transvulcania gemeistert. 73 Kilometer lang, mit Höhenmetern von 8.500 Metern. Über 13 Stunden ist er durch die abwechslungsreiche Vegetation der Kanareninsel La Palma gelaufen. Nach und nach queren weitere Läufer die Ziellinie. Unter ihnen ist auch Sebastian Fahsold. Für die passionierten Läufer ist es nicht der erste Ultralauf. Aber der erste im Team Schamel.

 

Vielleicht ist es der Winterblues, der Stefan im November 2010 dazu bewegt, sich für seinen ersten Marathon anzumelden. Er läuft den iWelt-Marathon in Würzburg mit Erfolg. Eigentlich ist er über 20 Jahre lang leidenschaftlicher Fußballer. „Sicher mit ein Grund für meine gute konditionelle Ausgangssituation“, mutmaßt der 39-Jährige.

Sein Team Schamel-Kollege Sebastian hingegen ist bereits von Kindesbeinen an Läufer durch und durch. „Ich habe es mir mehr oder minder von meinem Vater abgeschaut“, erzählt der gebürtige Erlanger mit dem Spitzbart. „Er ist früher sehr viel joggen gegangen. Als Kind bin ich anfangs mit dem Fahrrad hinterhergefahren, später lief ich dann mit.“ 2002 schafft er seinen ersten Marathon. Inzwischen nehmen Stefan und Sebastian, zusammen mit Johannes Hendel, beinahe an allen Läufen rund um Erlangen teil.

Die Vorbereitungen – vor allem für die Ultraläufe – haben sich im Gegensatz zu ihren ersten „Laufversuchen“ etwas verstetigt. Stefan dreht mit der arbeitsinternen Laufgruppe ein paar Runden, im Vorfeld von Ultraläufen trainiert er in der Fränkischen Schweiz Höhenmeter. „Ich nehme jede Gelegenheit an, die sich mir bietet“, erzählt er. „Wenn wir beispielsweise in den Alpen Urlaub machen, nehme ich die Berge für ein paar Laufeinheiten her.“ Sebastian trainiert am liebsten abends, nach der Arbeit. „Ich gehe auch sehr viel in den Bergen wandern“, erzählt er. „Das fördert die Grundfitness.“

Jeder Lauf stellt die Athleten vor neue Herausforderungen. „Gerade deshalb ist es so toll, endlich ein Team im Rücken zu haben“, sagt Stefan. „Der Austausch mit Johannes und Sebastian ist mir sehr wichtig.“ Jeder der ambitionierten Läufer bringt sein eigenes Know-how mit: Da ist Johannes, der eher der Straßenläufer ist. Sebastian, der Distanz durch Schnelligkeit aufwiegt. Und Stefan, der Ultraläufer. So unterschiedlich die Männer sind, so wertvoll sind ihre Erfahrungen. „Wir haben bereits einige Läufe miteinander gemeistert. Man trifft sich vor und nach dem Lauf, tauscht sich aus, gibt einander neue Impulse“, ergänzt Sebastian.

Zum Transvulcania auf La Palma im Mai 2019 sind Stefan und Sebastian zusammen hingefahren. Es ist sechs Uhr, als der Startschuss für die rund 2.000 Ultraläuferinnen und -läufer fällt. Die meisten Athleten tragen Stirnlampen. „Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich diese leuchtende Schlange an Läufern den zerklüfteten Berg hinaufwandte“, erinnert sich Stefan. „Nur leider kommst du bei solchen Ultraläufen selten dazu, die Landschaft oder den Anblick zu genießen. Wenn du dich umschaust, laufen dir von hinten sofort Leute auf.“ Die ersten Kilometer legen Stefan und Sebastian noch zusammen zurück, dann setzt sich Sebastian durch seinen schnelleren Lauf nach vorne ab. Der Transvulcania führt die Athleten durch vulkanische Landschaften, die man vermutlich so auf dem Mond finden kann. 20 Kilometer treibt es die Athleten den Berg hinauf, bis auf 2.000 Höhenmeter. Dann geht es bergab, durch Pinienwälder hinein in eine weitere Felsenlandschaft mit gelbem und rotem Sand. „Die Strecke war eine Herausforderung“, erinnert sich Stefan. „Doch dann kannst du den Zieleinlauf am Strand sehen. Und du weißt, dass du es geschafft hast.“ Irgendwann holt Stefan Sebastian wieder ein. „Auf die Zeit kommt es bei so einem Ultralauf eigentlich nicht an“, meint dieser. „Es ist viel wichtiger, überhaupt durch das Ziel zu kommen. Körperlich sind wir durch unser Training eigentlich alle dazu in der Lage. Die größte Hürde ist, dass der Kopf mitmacht.“

Am Ende können sich beide Läufer auf die Schultern klopfen. Doch viel Zeit zum Ausruhen will sich keiner der Männer geben. Bereits jetzt stehen die nächsten Läufe an. Vor allem dem Frankenweglauf in der Fränkischen Schweiz fiebern Johannes, Stefan und Sebastian entgegen. Denn dort werden sie das erste Mal als geschlossenes Team Schamel teilnehmen. „Es ist ein tolles Gefühl, im Team Schamel zu sein“, meint Sebastian. „Jeder Athlet träumt davon, irgendwann gesponsert zu werden. Auch weil es uns hilft, in der regionalen Läuferszene bekannter zu werden.“ Mit ihrer Teilnahme an internationalen Läufen wie dem Transvulcania auf La Palma, tragen Stefan und Sebastian den Namen Schamel über die Ländergrenzen hinweg in die Welt. „Vor uns liegt eine spannende Reise“, sagt Stefan. „Und ich bin sehr glücklich darüber, dass wir sie als Team Schamel meistern werden.“

Beim letzten Baiersdorfer Krenlauf endspurtet Matthias Schamel nach 40:38 Minuten nur knapp 3 Minuten hinter Johannes Hendel über die Ziellinie, und für den laufbegeisterten Johannes Hendel ist spätestens da alles klar: Laufen und Schamel passen wunderbar zusammen. Das rot-grüne Schamel-Trikot trägt der 31-Jährige seit rund einem Jahr ganz offiziell auf allen wichtigen Läufen der Region und darüber hinaus. Denn am 28.4.2019 wird er nicht beim Krenlauf, dafür beim Hamburg Marathon an den Start gehen. Eine neue Bestzeit im Visier.

 

„Schamel spornt an“, sagt Johannes Hendel und meint das auch so. „Für mich haben Platzierungen und Zeiten immer schon eine Rolle gespielt. Und doch motiviert mich das rot-grüne Trikot mehr denn je dazu, mein Bestes zu geben.“ Der Mann mit dem markanten Bart und den nicht minder bemerkenswerten Tätowierungen ist kein Neuling im Laufsport. Und keiner, der die großen Distanzen scheut. Den Marathon lief er bereits in Freiburg, Regensburg oder Berlin und erzielte in den vergangenen Jahren einige Podiumsplatzierungen in regionalen Lauf-Wettkämpfen. Wichtig ist ihm das nicht. „Laufen ist nur bedingt etwas fürs Ego. Die meiste Zeit läuft man sowieso gegen sich selbst, doch genau das stärkt den Charakter“, findet Johannes Hendel.

Leicht ist dieses Ringen mit der eigenen Leistungsfähigkeit, das Ausbalancieren von Ehrgeiz und Energie nie. Schon gar nicht, wenn man sich Großes vorgenommen hat. Beim Hamburg Marathon will Johannes Hendel das schaffen, wovon viele Läufer träumen. Die „Sub 3“, sprich 42,195 Kilometer in unter drei Stunden, die Schallmauer, der Ritterschlag in der Läuferszene. Beim Weinturmlauf in Bad Windsheim, seine persönliche Generalprobe, zeigte Hendel schon Ende März, wie ernst es ihm mit diesem Vorhaben ist. Mit einer Zeit von 1:24:07 lief er beim hügeligen Landschaftslauf im Halbmarathon-Rennen als Zweiter ins Ziel. Das nährt das Selbstbewusstsein, nie aber den Größenwahn. Ohnehin sei ein Marathon immer ein Meisterstück der Planung. „Genau dann fit zu sein, wenn es darauf ankomme, ist die Kunst“, weiß Hendel als Fachtrainer für Ausdauersport. Und doch: Die Angst, es trotz ausuferndem Kraft-, Stabi-, Lauf- und Yoga-Training, ausgewogener, gesunder Ernährung, akribischer Disziplin, 60 bis 90 zurückgelegten Kilometern pro Woche und den vielen Kompromissen im Alltag nicht zu schaffen, läuft immer mit.

Der Mann mit dem markanten Bart tritt auch beim Arcadenlauf 2018 an.

Bescheiden bleiben, trotz sehr guter Leistungen. Immer wieder die Laufschuhe schnüren, trotz eines Alltags voller beruflicher und familiärer Verpflichtungen. Johannes Hendel, nicht nur dreifacher Familienvater, sondern auch selbstständig, ist sich sicher: Wer wirklich laufen will, muss auch als ambitionierter Amateur viel investieren. Und dankbar sein für ein Umfeld, das besonders in der Vorbereitungszeit Verständnis aufbringt. Demut, Energie, Herzblut. Dieser Spirit gefällt – auch Matthias Schamel. „Für uns bedeutet Sponsoring auch immer, die Region, in der wir verwurzelt sind, mitzugestalten, unsere Markenwerte in Bereichen zu fördern, die uns über unser Unternehmen hinaus wichtig sind. Sport, Bewegung, Begeisterung gehören dazu, und deshalb unterstützen wir ambitionierte Menschen aus der Region, die für das Laufen brennen und den Spaß an, aber auch einen intrinsischen Ehrgeiz in dieser Sportart verkörpern“, sagt der Geschäftsführer. Die Schnittmenge zwischen der Marke Schamel und regionalen Leistungs-Sportlern ist für ihn unbestritten: ambitioniert und trotzdem bodenständig. Immer bereit, das Beste zu geben und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Im Schamel-Trikot zum Hamburg Marathon. Johannes Hendel hat sich Großes vorgenommen.

Eigenschaften, die natürlich nicht nur einem Schamel oder einem Hendel vorbehalten sind. Das Team Schamel soll und darf wachsen. Und sucht Läufer, die erfolgreich laufen möchten, ihr Potenzial entfalten wollen mit dem Rückhalt eines gleichgesinnten Teams und eines begeisterten Sponsors. „Wir wollen etwas ermöglichen, das in den Top-Bereichen wachsen kann. Ein ambitioniertes Team, das in der Region und natürlich vorne mitläuft. Ein Team, das vor allem den Spaß am Sport repräsentiert“, sagt Matthias Schamel.

Johannes Hendel beim Krenlauf 2018.

Wer ins Team Schamel will, sollte im Landkreis Erlangen-Höchstadt, der Stadt Erlangen oder im Landkreis Forchheim wohnen, die 10 KM in unter 38 Minuten laufen, den Halbmarathon unter 1:30 Stunden, den Marathon Sub 3. „Er sollte gerne besser sein als ich“, lacht Johannes Hendel. „Und er darf natürlich auch eine sie sein. Frauen sind bei uns unbedingt und ganz herzlich im Team erwünscht.“ Das Alter sei erst mal nebensächlich. Auch gute Altersklassenplatzierungen sind im Team Schamel relevant. Was am Ende jenseits vorzeigbarer Leistungen zähle, sei jedoch vor allem der Charakter eines Läufers, betont Matthias Schamel: „Wir wollen hier keine Selbstdarsteller oder Egomanen bündeln, sondern ein echtes Team, Persönlichkeiten mit einer gemeinsamen Leidenschaft zusammenstellen.“

Bewegung leben, Bewegung sponsern: Johannes Hendel (h.r.) und Matthias Schamel (v.r.) beim Krenlauf 2018.

Und so stehen am 28.4.2019 gleich zwei Läufer des Team Schamel in den Startlöchern. Sebastian Fashold, Viertplatzierter der oberfränkischen Marathonkrone, Zugspitz-Ultratrail-Bezwinger und Transvulcania-Anwärter, der Laufkollege Hendel häufig einen halben Schritt voraus ist, startet beim Krenlauf in Baiersdorf. Johannes Hendel in Hamburg. Warum das alles? Johannes Hendel bringt es auf den Punkt: „Weil du nie fertig bist mit dem Überbieten vergangener Leistungen. Es gibt so viele Parameter, die man immer wieder draufgeben kann. Zeit, Höhenmeter, Platzierungen, eine neue Altersklasse.“ Parameter, die, überträgt man sie, auch in einem unternehmerischen Kontext gelten, erst recht, wenn man ein erfolgreiches Familienunternehmen in 6. Generation führt, weiß Matthias Schamel. Und so sind wohl nicht nur der Marathon, sondern auch die Zukunftssicherheit und Innovationsstärke eines Betriebs, Meisterstücke der Planung, der Disziplin, des Spaßes, der Willensstärke und natürlich der persönlichen Bestform.

In diesem Sinne: Auf die Plätze, fertig, los!

Als Teammanager steht euch Johannes Hendel bei Interesse und Anfragen zur Verfügung:
PM an team@schamel.de

Ja, das ist wirklich neu. Dem aufmerksamen Meerrettich-Käufer dürfte aufgefallen sein: Der erste und einzige Bayerische Bio-Meerrettich steht seit kurzem im Kühlregal, und er kommt – produziert von der Firma Schamel Meerrettich – in den Geschmacksrichtungen Tafel- und Sahne-Meerrettich aus garantiert bayerischem Anbaugebiet daher. Die dafür benötigte Bayerische Bio-Meerrettich-Wurzel bezieht das Traditionsunternehmen von einem, der Bio schon seit langem persönlich lebt und in seiner Landwirtschaft umsetzt. Ein Besuch bei Gerhard Kerschbaum auf dem Biohof Kerschbaum in Hemhofen.

Drehen wir die Zeit ein wenig zurück. Gerhard Kerschbaums Krenfeld steht noch in vollem Blatt. Die Ernte hat noch ein paar Wochen Zeit. Wesentlich näher rückt dagegen gerade der erste Schultag von Tochter Rosa. Es ist ein sonniger Spätsommertag und Gerhard Kerschbaum ist stolz. Trotz Jahrhundertsommer konnte er seine Felder dank Überstunden und Feldrandcontainer ausreichend wässern und seine Bio-Erdbeeren, seinen Bio-Spargel, seine Bio-Kartoffeln und eben auch seinen Bio-Kren durch die Hitze retten.

Seit 2005 wirtschaftet Gerhard Kerschbaum nicht mehr konventionell, wie er sagt, sondern ökologisch strikt nach den Richtlinien des Anbauverbands Biokreis e.V., der den ökologischen Landbau fördert. Insgesamt bewirtschaftet Gerhard Kerschbaum 125 Hektar, 2,7 Hektar hat er für die scharfe Wurzel reserviert. Nicht alle Böden im eher trockenen und sandigen Hemhofen sind kren-geeignet, sagt Gerhard Kerschbaum.

Die Mühe, die Gerhard Kerschbaum seit 2005 auf sich nimmt, lohnt sich, obwohl er auf seinen Feldern weniger Wurzeln als andere Krenbauern mit konventioneller Landwirtschaft ernten kann. Kerschbaum ist sich sicher: Lebensmittel mit der Kennzeichnung Bio und Regional sind stark im Kommen. „Und die Verbraucher sind zunehmend dazu bereit, diese Qualitätsmerkmale auch zu bezahlen.“ Doch es geht ihm um wesentlich mehr. Ein gutes Gewissen. Eine Haltung. Er habe schon immer gerne Neues ausprobiert, die Landwirtschaft, die ihm in die Wiege gelegt wurde – Kerschbaum ist Landwirt in 4. Generation – habe er immer als Herausforderung gesehen. Warum er sich schließlich dazu entschied, auf Bio umzustellen? „Ich arbeite gerne mit der Natur und ich hatte immer den Ansporn, vieles noch besser zu machen“, sagt er mit Blick über seine Felder. „Und natürlich, weil alle sagten: Das funktioniert sowieso nicht.“

In der ökologisch verträglichen Landwirtschaft gehe es vor allem um das richtige Timing, sagt Gerhard Kerschbaum. Der Zeitpunkt der Aussaat muss beispielsweise passen. Und auch wenn seine Felder weniger Wurzeln abwerfen als andere, so seien seine Pflanzen doch wesentlich robuster und widerstandsfähiger. „Der organische Dünger wirkt langsamer, aber eben auch nachhaltiger.“

Für Schamel Meerrettich ist es nicht die erste Begegnung mit Bio. Das Unternehmen stellt Bio-Meerrettich bereits für die verarbeitende Branche zur Verfügung. Und auch Gerhard Kerschbaum ist bereits ein langjähriger Partner der Firma. Trotzdem freut er sich nun umso mehr, dass sein Bio-Kren jetzt auch in einem Endverbraucher-Produkt zum Einsatz und auf den Markt kommt: „Eine regionale Herkunftsbezeichnung, kurze Wege, Heimatfaktor und Bio – ich bin mir sicher, die Wertschätzung für solche Produkte ist bei den Verbrauchern da.“

Weitere Informationen zum Bayerischen Bio-Kren findest Du hier:
Produktflyer_Schamel_Bio-Meerrettich

Rot, orange, gelb und braun, das sind die Farben des Herbstes – und natürlich von Herbstgemüse. Kürbis, Kartoffel, Karotte, Kren und Ingwer passen aber nicht nur optisch gut zusammen, sondern auch geschmacklich. Hinzu kommt, dass diese herbstliche Vitamin-Entourage auch ein guter Freund Eurer Abwehrkräfte ist. Lässt man sie ihrerseits, zum Beispiel in einer schmackhaften Suppe, ihr Kräfte entfalten. Mit meiner Kürbissuppe mit Kren seid ihr, sollte der Herbst jetzt tatsächlich da sein und keinen Rückzieher mehr machen, gegen jede anstehende Schniefnase und den schon in der Ferne eifrig winkenden Husten auf jeden Fall gut gewappnet.

Also: Sammelt und schnippelt fleißig Herbstgemüse und stellt ein Glas Schamel Meerrettich parat. Hier kommt meine herrlich herbstliche Kürbissuppe mit Kren-Krönchen.

Dafür brauchst Du:

1 Hokkaido-Kürbis

2 Kartoffeln

1 Karotte

1 Zwiebel

1 Stück Ingwer

800 ml Gemüse/Fleischbrühe

2 EL Schamel Meerrettich Alpensahne

Salz und Pfeffer

Butter

Kürbiskernöl

 

Und so geht’s:

  1. Den Kürbis vierteln, die Kerne herauslöffeln, dann so grob wie nötig und so fein als möglich würfeln. Gleiches mit Zwiebel, Karotte, Kartoffeln und Ingwer anstellen.
  2. Die Butter in einem ausladenden Topf schmelzen, das Gemüse bis auf den Ingwer hinzugeben. 20 Minuten dünsten. Dann die Gemüse-/Fleischbrühe einfließen lassen. 40 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Ingwer dazutun.

3. Die Suppe mit dem Pürrierstab bearbeiten bis sie schön sämig ist. Einen Löffel Schamel Meerrettich Alpensahne dazutun. Nochmals        aufkochen lassen. Würzen.

4. Suppe in einem tiefen Teller anrichten, mit Kürbiskernöl und Kren-Krönchen garnieren.


Euer würziges Vitamin-Süppchen für die kalte Jahreszeit. Mal ehrlich: Besser kann der Herbst kaum schmecken!