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Stefan Meyer beugt sich nach unten, legt die Hände an seine Knie und stößt langsam die Luft aus. Er hat es geschafft. Er hat den Ultralauf Transvulcania gemeistert. 73 Kilometer lang, mit Höhenmetern von 8.500 Metern. Über 13 Stunden ist er durch die abwechslungsreiche Vegetation der Kanareninsel La Palma gelaufen. Nach und nach queren weitere Läufer die Ziellinie. Unter ihnen ist auch Sebastian Fahsold. Für die passionierten Läufer ist es nicht der erste Ultralauf. Aber der erste im Team Schamel.

 

Vielleicht ist es der Winterblues, der Stefan im November 2010 dazu bewegt, sich für seinen ersten Marathon anzumelden. Er läuft den iWelt-Marathon in Würzburg mit Erfolg. Eigentlich ist er über 20 Jahre lang leidenschaftlicher Fußballer. „Sicher mit ein Grund für meine gute konditionelle Ausgangssituation“, mutmaßt der 39-Jährige.

Sein Team Schamel-Kollege Sebastian hingegen ist bereits von Kindesbeinen an Läufer durch und durch. „Ich habe es mir mehr oder minder von meinem Vater abgeschaut“, erzählt der gebürtige Erlanger mit dem Spitzbart. „Er ist früher sehr viel joggen gegangen. Als Kind bin ich anfangs mit dem Fahrrad hinterhergefahren, später lief ich dann mit.“ 2002 schafft er seinen ersten Marathon. Inzwischen nehmen Stefan und Sebastian, zusammen mit Johannes Hendel, beinahe an allen Läufen rund um Erlangen teil.

Die Vorbereitungen – vor allem für die Ultraläufe – haben sich im Gegensatz zu ihren ersten „Laufversuchen“ etwas verstetigt. Stefan dreht mit der arbeitsinternen Laufgruppe ein paar Runden, im Vorfeld von Ultraläufen trainiert er in der Fränkischen Schweiz Höhenmeter. „Ich nehme jede Gelegenheit an, die sich mir bietet“, erzählt er. „Wenn wir beispielsweise in den Alpen Urlaub machen, nehme ich die Berge für ein paar Laufeinheiten her.“ Sebastian trainiert am liebsten abends, nach der Arbeit. „Ich gehe auch sehr viel in den Bergen wandern“, erzählt er. „Das fördert die Grundfitness.“

Jeder Lauf stellt die Athleten vor neue Herausforderungen. „Gerade deshalb ist es so toll, endlich ein Team im Rücken zu haben“, sagt Stefan. „Der Austausch mit Johannes und Sebastian ist mir sehr wichtig.“ Jeder der ambitionierten Läufer bringt sein eigenes Know-how mit: Da ist Johannes, der eher der Straßenläufer ist. Sebastian, der Distanz durch Schnelligkeit aufwiegt. Und Stefan, der Ultraläufer. So unterschiedlich die Männer sind, so wertvoll sind ihre Erfahrungen. „Wir haben bereits einige Läufe miteinander gemeistert. Man trifft sich vor und nach dem Lauf, tauscht sich aus, gibt einander neue Impulse“, ergänzt Sebastian.

Zum Transvulcania auf La Palma im Mai 2019 sind Stefan und Sebastian zusammen hingefahren. Es ist sechs Uhr, als der Startschuss für die rund 2.000 Ultraläuferinnen und -läufer fällt. Die meisten Athleten tragen Stirnlampen. „Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie sich diese leuchtende Schlange an Läufern den zerklüfteten Berg hinaufwandte“, erinnert sich Stefan. „Nur leider kommst du bei solchen Ultraläufen selten dazu, die Landschaft oder den Anblick zu genießen. Wenn du dich umschaust, laufen dir von hinten sofort Leute auf.“ Die ersten Kilometer legen Stefan und Sebastian noch zusammen zurück, dann setzt sich Sebastian durch seinen schnelleren Lauf nach vorne ab. Der Transvulcania führt die Athleten durch vulkanische Landschaften, die man vermutlich so auf dem Mond finden kann. 20 Kilometer treibt es die Athleten den Berg hinauf, bis auf 2.000 Höhenmeter. Dann geht es bergab, durch Pinienwälder hinein in eine weitere Felsenlandschaft mit gelbem und rotem Sand. „Die Strecke war eine Herausforderung“, erinnert sich Stefan. „Doch dann kannst du den Zieleinlauf am Strand sehen. Und du weißt, dass du es geschafft hast.“ Irgendwann holt Stefan Sebastian wieder ein. „Auf die Zeit kommt es bei so einem Ultralauf eigentlich nicht an“, meint dieser. „Es ist viel wichtiger, überhaupt durch das Ziel zu kommen. Körperlich sind wir durch unser Training eigentlich alle dazu in der Lage. Die größte Hürde ist, dass der Kopf mitmacht.“

Am Ende können sich beide Läufer auf die Schultern klopfen. Doch viel Zeit zum Ausruhen will sich keiner der Männer geben. Bereits jetzt stehen die nächsten Läufe an. Vor allem dem Frankenweglauf in der Fränkischen Schweiz fiebern Johannes, Stefan und Sebastian entgegen. Denn dort werden sie das erste Mal als geschlossenes Team Schamel teilnehmen. „Es ist ein tolles Gefühl, im Team Schamel zu sein“, meint Sebastian. „Jeder Athlet träumt davon, irgendwann gesponsert zu werden. Auch weil es uns hilft, in der regionalen Läuferszene bekannter zu werden.“ Mit ihrer Teilnahme an internationalen Läufen wie dem Transvulcania auf La Palma, tragen Stefan und Sebastian den Namen Schamel über die Ländergrenzen hinweg in die Welt. „Vor uns liegt eine spannende Reise“, sagt Stefan. „Und ich bin sehr glücklich darüber, dass wir sie als Team Schamel meistern werden.“

Beim letzten Baiersdorfer Krenlauf endspurtet Matthias Schamel nach 40:38 Minuten nur knapp 3 Minuten hinter Johannes Hendel über die Ziellinie, und für den laufbegeisterten Johannes Hendel ist spätestens da alles klar: Laufen und Schamel passen wunderbar zusammen. Das rot-grüne Schamel-Trikot trägt der 31-Jährige seit rund einem Jahr ganz offiziell auf allen wichtigen Läufen der Region und darüber hinaus. Denn am 28.4.2019 wird er nicht beim Krenlauf, dafür beim Hamburg Marathon an den Start gehen. Eine neue Bestzeit im Visier.

 

„Schamel spornt an“, sagt Johannes Hendel und meint das auch so. „Für mich haben Platzierungen und Zeiten immer schon eine Rolle gespielt. Und doch motiviert mich das rot-grüne Trikot mehr denn je dazu, mein Bestes zu geben.“ Der Mann mit dem markanten Bart und den nicht minder bemerkenswerten Tätowierungen ist kein Neuling im Laufsport. Und keiner, der die großen Distanzen scheut. Den Marathon lief er bereits in Freiburg, Regensburg oder Berlin und erzielte in den vergangenen Jahren einige Podiumsplatzierungen in regionalen Lauf-Wettkämpfen. Wichtig ist ihm das nicht. „Laufen ist nur bedingt etwas fürs Ego. Die meiste Zeit läuft man sowieso gegen sich selbst, doch genau das stärkt den Charakter“, findet Johannes Hendel.

Leicht ist dieses Ringen mit der eigenen Leistungsfähigkeit, das Ausbalancieren von Ehrgeiz und Energie nie. Schon gar nicht, wenn man sich Großes vorgenommen hat. Beim Hamburg Marathon will Johannes Hendel das schaffen, wovon viele Läufer träumen. Die „Sub 3“, sprich 42,195 Kilometer in unter drei Stunden, die Schallmauer, der Ritterschlag in der Läuferszene. Beim Weinturmlauf in Bad Windsheim, seine persönliche Generalprobe, zeigte Hendel schon Ende März, wie ernst es ihm mit diesem Vorhaben ist. Mit einer Zeit von 1:24:07 lief er beim hügeligen Landschaftslauf im Halbmarathon-Rennen als Zweiter ins Ziel. Das nährt das Selbstbewusstsein, nie aber den Größenwahn. Ohnehin sei ein Marathon immer ein Meisterstück der Planung. „Genau dann fit zu sein, wenn es darauf ankomme, ist die Kunst“, weiß Hendel als Fachtrainer für Ausdauersport. Und doch: Die Angst, es trotz ausuferndem Kraft-, Stabi-, Lauf- und Yoga-Training, ausgewogener, gesunder Ernährung, akribischer Disziplin, 60 bis 90 zurückgelegten Kilometern pro Woche und den vielen Kompromissen im Alltag nicht zu schaffen, läuft immer mit.

Der Mann mit dem markanten Bart tritt auch beim Arcadenlauf 2018 an.

Bescheiden bleiben, trotz sehr guter Leistungen. Immer wieder die Laufschuhe schnüren, trotz eines Alltags voller beruflicher und familiärer Verpflichtungen. Johannes Hendel, nicht nur dreifacher Familienvater, sondern auch selbstständig, ist sich sicher: Wer wirklich laufen will, muss auch als ambitionierter Amateur viel investieren. Und dankbar sein für ein Umfeld, das besonders in der Vorbereitungszeit Verständnis aufbringt. Demut, Energie, Herzblut. Dieser Spirit gefällt – auch Matthias Schamel. „Für uns bedeutet Sponsoring auch immer, die Region, in der wir verwurzelt sind, mitzugestalten, unsere Markenwerte in Bereichen zu fördern, die uns über unser Unternehmen hinaus wichtig sind. Sport, Bewegung, Begeisterung gehören dazu, und deshalb unterstützen wir ambitionierte Menschen aus der Region, die für das Laufen brennen und den Spaß an, aber auch einen intrinsischen Ehrgeiz in dieser Sportart verkörpern“, sagt der Geschäftsführer. Die Schnittmenge zwischen der Marke Schamel und regionalen Leistungs-Sportlern ist für ihn unbestritten: ambitioniert und trotzdem bodenständig. Immer bereit, das Beste zu geben und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Im Schamel-Trikot zum Hamburg Marathon. Johannes Hendel hat sich Großes vorgenommen.

Eigenschaften, die natürlich nicht nur einem Schamel oder einem Hendel vorbehalten sind. Das Team Schamel soll und darf wachsen. Und sucht Läufer, die erfolgreich laufen möchten, ihr Potenzial entfalten wollen mit dem Rückhalt eines gleichgesinnten Teams und eines begeisterten Sponsors. „Wir wollen etwas ermöglichen, das in den Top-Bereichen wachsen kann. Ein ambitioniertes Team, das in der Region und natürlich vorne mitläuft. Ein Team, das vor allem den Spaß am Sport repräsentiert“, sagt Matthias Schamel.

Johannes Hendel beim Krenlauf 2018.

Wer ins Team Schamel will, sollte im Landkreis Erlangen-Höchstadt, der Stadt Erlangen oder im Landkreis Forchheim wohnen, die 10 KM in unter 38 Minuten laufen, den Halbmarathon unter 1:30 Stunden, den Marathon Sub 3. „Er sollte gerne besser sein als ich“, lacht Johannes Hendel. „Und er darf natürlich auch eine sie sein. Frauen sind bei uns unbedingt und ganz herzlich im Team erwünscht.“ Das Alter sei erst mal nebensächlich. Auch gute Altersklassenplatzierungen sind im Team Schamel relevant. Was am Ende jenseits vorzeigbarer Leistungen zähle, sei jedoch vor allem der Charakter eines Läufers, betont Matthias Schamel: „Wir wollen hier keine Selbstdarsteller oder Egomanen bündeln, sondern ein echtes Team, Persönlichkeiten mit einer gemeinsamen Leidenschaft zusammenstellen.“

Bewegung leben, Bewegung sponsern: Johannes Hendel (h.r.) und Matthias Schamel (v.r.) beim Krenlauf 2018.

Und so stehen am 28.4.2019 gleich zwei Läufer des Team Schamel in den Startlöchern. Sebastian Fashold, Viertplatzierter der oberfränkischen Marathonkrone, Zugspitz-Ultratrail-Bezwinger und Transvulcania-Anwärter, der Laufkollege Hendel häufig einen halben Schritt voraus ist, startet beim Krenlauf in Baiersdorf. Johannes Hendel in Hamburg. Warum das alles? Johannes Hendel bringt es auf den Punkt: „Weil du nie fertig bist mit dem Überbieten vergangener Leistungen. Es gibt so viele Parameter, die man immer wieder draufgeben kann. Zeit, Höhenmeter, Platzierungen, eine neue Altersklasse.“ Parameter, die, überträgt man sie, auch in einem unternehmerischen Kontext gelten, erst recht, wenn man ein erfolgreiches Familienunternehmen in 6. Generation führt, weiß Matthias Schamel. Und so sind wohl nicht nur der Marathon, sondern auch die Zukunftssicherheit und Innovationsstärke eines Betriebs, Meisterstücke der Planung, der Disziplin, des Spaßes, der Willensstärke und natürlich der persönlichen Bestform.

In diesem Sinne: Auf die Plätze, fertig, los!

Als Teammanager steht euch Johannes Hendel bei Interesse und Anfragen zur Verfügung:
PM an team@schamel.de

Ja, das ist wirklich neu. Dem aufmerksamen Meerrettich-Käufer dürfte aufgefallen sein: Der erste und einzige Bayerische Bio-Meerrettich steht seit kurzem im Kühlregal, und er kommt – produziert von der Firma Schamel Meerrettich – in den Geschmacksrichtungen Tafel- und Sahne-Meerrettich aus garantiert bayerischem Anbaugebiet daher. Die dafür benötigte Bayerische Bio-Meerrettich-Wurzel bezieht das Traditionsunternehmen von einem, der Bio schon seit langem persönlich lebt und in seiner Landwirtschaft umsetzt. Ein Besuch bei Gerhard Kerschbaum auf dem Biohof Kerschbaum in Hemhofen.

Drehen wir die Zeit ein wenig zurück. Gerhard Kerschbaums Krenfeld steht noch in vollem Blatt. Die Ernte hat noch ein paar Wochen Zeit. Wesentlich näher rückt dagegen gerade der erste Schultag von Tochter Rosa. Es ist ein sonniger Spätsommertag und Gerhard Kerschbaum ist stolz. Trotz Jahrhundertsommer konnte er seine Felder dank Überstunden und Feldrandcontainer ausreichend wässern und seine Bio-Erdbeeren, seinen Bio-Spargel, seine Bio-Kartoffeln und eben auch seinen Bio-Kren durch die Hitze retten.

Seit 2005 wirtschaftet Gerhard Kerschbaum nicht mehr konventionell, wie er sagt, sondern ökologisch strikt nach den Richtlinien des Anbauverbands Biokreis e.V., der den ökologischen Landbau fördert. Insgesamt bewirtschaftet Gerhard Kerschbaum 125 Hektar, 2,7 Hektar hat er für die scharfe Wurzel reserviert. Nicht alle Böden im eher trockenen und sandigen Hemhofen sind kren-geeignet, sagt Gerhard Kerschbaum.

Die Mühe, die Gerhard Kerschbaum seit 2005 auf sich nimmt, lohnt sich, obwohl er auf seinen Feldern weniger Wurzeln als andere Krenbauern mit konventioneller Landwirtschaft ernten kann. Kerschbaum ist sich sicher: Lebensmittel mit der Kennzeichnung Bio und Regional sind stark im Kommen. „Und die Verbraucher sind zunehmend dazu bereit, diese Qualitätsmerkmale auch zu bezahlen.“ Doch es geht ihm um wesentlich mehr. Ein gutes Gewissen. Eine Haltung. Er habe schon immer gerne Neues ausprobiert, die Landwirtschaft, die ihm in die Wiege gelegt wurde – Kerschbaum ist Landwirt in 4. Generation – habe er immer als Herausforderung gesehen. Warum er sich schließlich dazu entschied, auf Bio umzustellen? „Ich arbeite gerne mit der Natur und ich hatte immer den Ansporn, vieles noch besser zu machen“, sagt er mit Blick über seine Felder. „Und natürlich, weil alle sagten: Das funktioniert sowieso nicht.“

In der ökologisch verträglichen Landwirtschaft gehe es vor allem um das richtige Timing, sagt Gerhard Kerschbaum. Der Zeitpunkt der Aussaat muss beispielsweise passen. Und auch wenn seine Felder weniger Wurzeln abwerfen als andere, so seien seine Pflanzen doch wesentlich robuster und widerstandsfähiger. „Der organische Dünger wirkt langsamer, aber eben auch nachhaltiger.“

Für Schamel Meerrettich ist es nicht die erste Begegnung mit Bio. Das Unternehmen stellt Bio-Meerrettich bereits für die verarbeitende Branche zur Verfügung. Und auch Gerhard Kerschbaum ist bereits ein langjähriger Partner der Firma. Trotzdem freut er sich nun umso mehr, dass sein Bio-Kren jetzt auch in einem Endverbraucher-Produkt zum Einsatz und auf den Markt kommt: „Eine regionale Herkunftsbezeichnung, kurze Wege, Heimatfaktor und Bio – ich bin mir sicher, die Wertschätzung für solche Produkte ist bei den Verbrauchern da.“

Weitere Informationen zum Bayerischen Bio-Kren findest Du hier:
Produktflyer_Schamel_Bio-Meerrettich

Rot, orange, gelb und braun, das sind die Farben des Herbstes – und natürlich von Herbstgemüse. Kürbis, Kartoffel, Karotte, Kren und Ingwer passen aber nicht nur optisch gut zusammen, sondern auch geschmacklich. Hinzu kommt, dass diese herbstliche Vitamin-Entourage auch ein guter Freund Eurer Abwehrkräfte ist. Lässt man sie ihrerseits, zum Beispiel in einer schmackhaften Suppe, ihr Kräfte entfalten. Mit meiner Kürbissuppe mit Kren seid ihr, sollte der Herbst jetzt tatsächlich da sein und keinen Rückzieher mehr machen, gegen jede anstehende Schniefnase und den schon in der Ferne eifrig winkenden Husten auf jeden Fall gut gewappnet.

Also: Sammelt und schnippelt fleißig Herbstgemüse und stellt ein Glas Schamel Meerrettich parat. Hier kommt meine herrlich herbstliche Kürbissuppe mit Kren-Krönchen.

Dafür brauchst Du:

1 Hokkaido-Kürbis

2 Kartoffeln

1 Karotte

1 Zwiebel

1 Stück Ingwer

800 ml Gemüse/Fleischbrühe

2 EL Schamel Meerrettich Alpensahne

Salz und Pfeffer

Butter

Kürbiskernöl

 

Und so geht’s:

  1. Den Kürbis vierteln, die Kerne herauslöffeln, dann so grob wie nötig und so fein als möglich würfeln. Gleiches mit Zwiebel, Karotte, Kartoffeln und Ingwer anstellen.
  2. Die Butter in einem ausladenden Topf schmelzen, das Gemüse bis auf den Ingwer hinzugeben. 20 Minuten dünsten. Dann die Gemüse-/Fleischbrühe einfließen lassen. 40 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Ingwer dazutun.

3. Die Suppe mit dem Pürrierstab bearbeiten bis sie schön sämig ist. Einen Löffel Schamel Meerrettich Alpensahne dazutun. Nochmals        aufkochen lassen. Würzen.

4. Suppe in einem tiefen Teller anrichten, mit Kürbiskernöl und Kren-Krönchen garnieren.


Euer würziges Vitamin-Süppchen für die kalte Jahreszeit. Mal ehrlich: Besser kann der Herbst kaum schmecken!

Ich habe keinen grünen Daumen. Weder für Zimmerpflanzen, Hochbeete auf Balkonien noch großräumige Gartenflächen. Zum Glück haben andere Menschen einen Sinn für all das, was jetzt gerade im Sommer besonders schön sprießt und schießt und in den appetitlichsten Farben in der Sonne leuchtet. Wer das Glück hat, einen dieser emsigen Gartenkünstler zu kennen, kann sich in den Sommermonaten nicht mehr retten vor vitaminreicher und leichter Kost. Salatköpfe, Tomaten, Gurken, Bohnen, Zucchini – reich ist jener, der einfach in den Garten oder auf den Acker stiefeln kann und ernten darf, wonach ihm gerade ist. Mir ist heute nach einem würzigen Sommersalat. Und keine Angst, alles, nicht alles, was ich dafür brauche, habe ich im Freien gefunden. Die Paprika stammt aus dem Supermarkt, genauso der Apfel – die Alternative am Baum war noch etwas sauer, das Rind begegnete erst dem Metzger, bevor ich es mir einpacken ließ, und der Bayerische Meerrettich kommt natürlich von Schamel und aus dem Glas.

 

Vegetarier lassen das Fleisch natürlich einfach weg. Der Salat spricht freilich für sich. Fleisch-Sympathisanten dürfen jetzt schon mal die Pfanne erhitzen.

Für meinen Sommersalat aus dem Garten mit Meerrettichvinaigrette und Sesam-Filet brauche ich:

Für das Sesam-Filet:
2 TL Sesamsaat
3 EL Sesamöl
3 EL Sojasoße
2 EL flüssiger Honig
Rinderfilet (ca. 200 g)
5 EL Öl
Salz, Pfeffer

Für die Vinaigrette:
1 Apfel
2 EL Zitronensaft
3 EL Apfel-Essig
1-2 TL Schamel Meerrettich Alpensahne
Zucker

Für den Salat:
2 Salatköpfe (nach Wahl
1 gelbe Paprikaschote
3-4 Tomaten
1 Gurke

Und los geht es:

  1. Die Sesamsaat in einer Pfanne rösten (ohne Fett). Sesam, Sesamöl und Sojasoße mit Honig verrühren. Inzwischen das Fleisch in einer Pfanne mit erhitztem Öl drei bis vier Minuten anbraten. Den Backofen auf 175°C vorheizen
  2. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und auf ein Backblech legen. Mit Bratensatz übergießen, dann zehn bis zwölf Minuten im Backofen medium garen.
  3. Den gewaschenen Apfel würfeln. Die Würfel in Zitronensaft einlegen. Apfel-Essig und Schamel Meerrettich Alpensahne vermischen, mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Öl darunterschlagen. Dann die Apfelstückchen in die Vinaigrette dazugeben.
  4. Salat ordentlich putzen, zupfen und abtropfen lassen. Tomaten, Paprika und Gurken waschen und kleinschneiden, dann in eine Salatschüssel geben.
  5. Das Fleisch aus dem Ofen holen und in Alufolie wickeln und ca. 5 Minuten ruhen lassen. Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Sesam-Soja-Honig-Marinade beträufeln. Alles hübsch anrichten und den Sommer genießen.
    So sind Urlaubsgefühle auch zu Hause garantiert!

Die Fußball-WM in Russland beginnt, und auf den Spielfeldern, auf die in den nächsten vier Wochen gebannt die Augen der ganzen Welt blicken, treffen die unterschiedlichsten Nationen und Spielergrößen aufeinander. Ein Sportfest der Gegensätze – aber auch der Gemeinsamkeiten. Was auf dem Rasen gut funktioniert, bringt vielleicht auch in der Küche Punkte, dachte ich mir. Denn auch bei meinem heutigen Gericht treten vermeintliche Gegensätze gegeneinander an. Natürlich unter fairsten Bedingungen. WM – das Kürzel steht bei mir für etwas anderes. Ganz vorne in meiner persönlichen Start-Elf: der wilde Schamel Meerrettich Rachenputzer und sein milder Cousin Schamel Preiselbeer-Sahne-Meerrettich. Zusammen mit zartbitterem Chicorée erzielen die beiden Köstlichkeiten aus dem Hause Schamel – seit Kurzem übrigens in neuem Trikot erhältlich – als Joker in zwei ähnlichen und doch sehr unterschiedlichen Gratins einen geschmacklichen Volltreffer.

Wild oder mild: Wer wird euer WM-Gewinner?

Für das Chicorée-Gratin mit zweierlei Meerrettich-Sauce brauchst Du:

  • 800g kleinere Chicoréestauden (hier empfehlen sich besonders dicke Stauden)
  • 2 EL Butter
  • 1 El Mehl
  • 400ml Milch
  • 50 g geriebener Emmentaler
  • 1 EL Schamel Meerrettich Rachenputzer Meerrettich
  • 1 EL Schamel Preiselbeer-Sahne-Meerrettich
  • 150g gekochten Schinken
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • Geriebene Muskatnuss, Salz und Pfeffer
  • Butter für die Ofenform

Außerdem:
1 großer Topf und 2 kleine Töpfe
1 viereckige Ofenform

Und so einfach geht’s:

  1. Die Chicorée-Stauden waschen und von welken Blättern befreien. Hier nicht knauserig sein, sonst zerfallen die Stauden nach dem Dünsten. Danach die Stauden ihrer Länge nach halbieren und mit etwas Salz fünf Minuten lang im großen Topf kochen lassen.
  2. Jeweils 1 Esslöffel Butter in die beiden kleinen Töpfe geben und schmelzen lassen. In jeden Topf etwa einen halben Esslöffel Mehl geben und rühren bis die Masse goldgelb ist. Anschließend jeweils 200 ml Milch in jeden Topf unter Rühren hinzugegeben und 10 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen.
  3. Währenddessen den Schinken und die Frühlingszwiebeln schneiden.
  4. Nach Ablauf der 10 Minuten jeweils 25 g des Käses in jeden Topf mischen, dann kommt Schamel Meerrettich zum Einsatz: Der eine Topf wird mit 1 Esslöffel Rachenputzer, der andere mit 1 Esslöffel Preiselbeer-Sahne-Meerrettich abgeschmeckt. Je nach Gusto darf es hier natürlich auch etwas mehr sein. Ganz wichtig: immer rühren und die Hitze möglichst gering halten. Zuletzt noch mit Salz, Muskatnuss und Pfeffer würzen.
  5. Den Backofen auf 220°C (Ober- und Unterhitze) bzw. 200°C (Umluft) vorheizen. Die viereckige Backform mit etwas Butter einfetten und den geteilten Chicoreé nebeneinander einschichten. Anschließend mit Schinken und Frühlingszwiebeln bestreuen und die unterschiedlichen Meerrettich-Saucen darüber gießen. Schön gleichmäßig verteilen.
  6. Die wild-milde Komposition in den Ofen geben und möglichst auf dem mittleren Rost mindestens 25 Minuten backen.

Durch die unterschiedlichen Meerrettich-Saucen erscheint die Hälfte der Chicorée-Stauden hell, die andere leicht rosa. So weiß jeder – je nach Schärfe-Affinität – wo er zugreifen darf. Welche Variante gewinnt? Ich entscheide mich für ein klares Unentschieden – oder einen Doppelsieg. Am besten, ihr probiert es selbst aus und kürt euren persönlichen Schamel-Champion. Zum Beispiel beim ersten Private-Viewing mit Freunden in diesem Jahr. Und keine Sorge: Egal in welcher Variante ihr es verzehrt, das Gratin ist eine würdige Grundlage für den in WM-Phasen oft dramatisch ansteigenden Bier-Genuss. Wir wünschen Euch einen guten Hunger und natürlich eine höchst appetitliche WM!

Was Grünes an Gründonnerstag. Bloß kein Fleisch an Karfreitag. Danach wieder Schlemmen nach Herzenslust beim Osterbrunch. Erst Abstinenz, dann Überfluss. In kulinarischer Hinsicht haben die Feiertage rund um Ostern durchaus ihre Eigenheiten. Aus Meerrettich, Ricotta, Frühlingszwiebeln und Wildlachskaviar lässt sich aber etwas zaubern, das sich mit gutem Gewissen an allen Tagen der Karwoche verzehren und natürlich genießen lässt. Wie wäre es zum Beispiel mit würzigen Meerrettich-Ricotta-Muffins – etwas Grünes und etwas Fischhaltiges inklusive.

Diese Zutaten brauchst Du:

250 g Ricotta
2 – 3 Frühlingszwiebeln
Abrieb einer Bio-Zitrone
1 – 2 Löffel Schamel Meerrettich Raspelstix
Wildlachskaviar
Blätterteig
Wer mag: Kürbiskerne

Und so einfach geht’s:

1. Schamel Meerrettich Raspelstix mit dem Ricotta verrühren.
2. Frühlingszwiebeln klein schneiden, Zitrone mit Schale raspeln beides unterheben.

3. Mit einem Glas runde Formen aus dem Blätterteig ausstechen und in herkömmliche Muffinförmchen einpassen. Dann mit der Ricotta-Meerrettich-Mischung füllen.
4. Die gefüllten Förmchen bei 150°C in den Ofen geben und dort ca. 30 Minuten backen. Inzwischen Kürbiskerne anbraten und klein hacken
5. Die Blätterteig-Muffins gut abkühlen lassen und mit Kürbiskernen und Wildlachskaviar garnieren.

Netter Nebeneffekt: Der Wildlachskaviar erinnert doch ein kleines bisschen an bunte Ostereier. In diesem Sinne: Gutes Genießen, fröhliches Feiern und natürlich eine erfolgreiche Ostereier-Suche. Vielleicht findet ihr ja sogar den Frühling in einem eurer Nester?

Perfekte Convenience – auch für der Profiküche. Diesem Anspruch wird die Schamel Meerrettich GmbH & Co. KG nun einmal mehr mit einer neuen Produktvariante gerecht. Die GRAVADINE® Senf-Dill-Sauce mit würzigem Meerrettich gibt es jetzt auch im 1.000 ml-Eimer.