Meerrettich war schon in der Antike bekannt. Dies wird beispielsweise durch ein pompejisches Wandgemälde belegt. Cato befasste sich in seinen Abhandlungen zum Ackerbau ausführlich mit dieser Pflanze. Ursprünglich stammt der Meerrettich aus Ost- und Südeuropa. Von dort wurde Meerrettich durch die slawischen Völker nach Mitteleuropa gebracht und verbreitet. In Deutschland soll der Meerrettich erst seit dem Mittelalter angebaut worden sein. Er war zunächst Heilpflanze und wurde später wegen seines vorzüglich würzigen Geschmacks zum würzen von Speisen eingesetzt. Die Bezeichnung „Bayerischer Meerrettich“ genießt seit 2008 den Schutz der EU und ist eine geschützte geographische Angabe.

SCHAMEL UND DER MEERRETTICH

DER MEERRETTICH-ANBAU

Der Krenanbau als Sonderkultur ist bis zur jährlichen Ernte im Spätherbst auch heute noch sehr pflegeaufwändig und erfordert viele Arbeitsschritte von Hand.

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DIE SCHAMEL VERTRAGSBAUERN

Für unseren original Bayerischen Meerrettich verwenden wir ausschließlich Meerrettichstangen von bayerischen Vertragsbauern. Unter den fränkischen Krenbauern gibt es so manchen Landwirt, der uns schon seit mehr als 50 Jahren beliefert.

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DER WEG VOM FELD INS GLAS

Nur das Beste der Wurzeln wird bei uns täglich frisch gerieben und im Kaltverfahren aromaschonend mit feinen Zutaten und erlesenen Gewürzen gemischt.

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DIE SCHAMEL MARKENQUALITÄT

Die hervorragende Qualität unseres Meerrettichs hängt direkt von der Qualität des Anbaus ab. Denn nur mit bester Rohstoffqualität lassen sich auch beste Produkte herstellen – für den besten Meerrettichgeschmack.

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Seit Jahrhunderten sagt man dem Meerrettich in der Naturmedizin viel Gutes nach.

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Nur das Beste der Wurzeln wird bei uns täglich frisch gerieben und im Kaltverfahren aromaschonend mit feinen Zutaten und erlesenen Gewürzen gemischt.

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Unser Meerrettich-Museum erzählt über den Meerrettich als ein Stück fränkischer und bayerischer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte.

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MEERRETTICH UND SEINE (HEIL)KRÄFTE!

 

„Eure Nahrungsmittel sollen Heilmittel und eure Heilmittel
sollen Nahrungsmittel sein.“

Hippokrates, 400 v. Chr.

„Der Herr lässt Arznei aus der Erde wachsen und ein Vernünftiger verachtet sie nicht.“

Schon in der Antike war Meerrettich ein beliebtes Aphrodisiakum, da er „ungeahnte Kräfte“ verliehen haben soll.

„Wenn man zu Neujahr etwas Meerrettich auf nüchternen Magen nimmt, so sei man das ganze Jahr über vor bösen Geistern und Ohnmacht gefeit.“

„Er muss in die Zung‘ beißen, wenn er dies nicht tut und der Zung‘ gelind und gut tut, so ist er nicht gut.“

Valentinis Kräuterbuch von 1719

„Meerrettich ist das Kokain der Bayern, er setzt Endorphine frei und weckt die Glückshormone.“

Zeitschrift ELLE

Im jüdischen Glauben symbolisiert Meerrettich eines der sieben biblischen „Bitterkräuter“, das zum Sedermahl am Passahfest serviert wird.

KLEINE NAMENSKUNDE

Das slawische Wort „krenas“ bedeutet „weinen“, weil die beißend-scharfe Wurzel beim Reiben zu Tränen rührt.

DER BEGRIFF KREN

Wie die Pflanze selbst, so stammt auch diese bayerisch-österreichische Bezeichnung wohl aus Südosteuropa: Das slawische Wort „krenas“ bedeutet „weinen“, weil die beißend-scharfe Wurzel beim Reiben zu Tränen rührt.

DER NAME MEERRETTICH

Nach der romantischen Deutung der fränkischen Krenbauern stammt der Name „Meerrettich“ daher, dass die Wurzel übers Meer zu uns gekommen ist. Wahrscheinlicher ist aber folgende Erklärung: In dem 1564 erschienenen Buch „Garten der Gesundheyth“ wird Meerrettich mit dem lateinischen Namen „raphanus major“ bezeichnet. Das bedeutet „größerer Rettich“ oder eben „Mehr-Rettich“, was sich dann zur heutigen Schreibweise entwickelte.